Donnerstag, 4. Juni 2015

Der Marsianer - Andy Weir

Gestrandet auf dem Mars Der Astronaut Mark Watney war auf
 dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer
 der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt
 er den Mars. Nun,sechs Tage später, ist Mark auf dem besten
 Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben
 wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er
 in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit
 erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne
 Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg
 zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...
aus dem Amerikanischen übersetzt von Jürgen Langowski
ISBN: 978-3-453-31583-9
Preis: € 14,99
512 Seiten
Schon bevor man den ersten Satz von Der Marsianer liest, bekommt man durch eine vorgestellte Karte einen
ersten Überblick.
Diese war für mich sehr wertvoll, da es sich um eine ja doch nicht ganz alltägliche Story handelt :-) 


Was die technischen Aspekte der Handlung angeht, so sind diese verständlich und wirken sehr real. Es ist diesbezüglich alles so beschrieben, dass jeder Leser es verstehen kann und eine gute 
Vorstellung davon hat. Außerdem sind sie in sich logisch und ob sie tatsächlich realistisch sind und nicht nur auf mich so wirkten, ist für mich nicht vordergründig, da es sich um einen Roman aus dem Genre der Unterhaltungsliteratur  handelt und meiner Meinung nach in erster Linie auch nur diese Aufgabe hat, nämlich die des Unterhaltens. 

Was die vielen Beschreibungen angeht, so waren diese für mich ungewohnt detailliert. Alle Einzelheiten, dessen was Mark tut und was ihm widerfährt wird im Sekundenstil erzählt.
Oft begegnen dem Leser vollkommene und lückenlose Abbildungen des Geschehens. Man merkt, dass eine unglaubliche Recherche hinter diesem Buch, dieser Story steht.
Durch diesen ausdifferenzierten Handlungsverlauf und die sehr real wirkende Gefahr und die dadurch hervorgerufene atemberaubende Spannung wirkt die Handlung äußerst authentisch.

Die Spannung wird jedoch nicht nur durch Marks nervenaufreibenden Kampf ums Überleben konstant hochgehalten, sondern auch durch den Umstand, dass wir die Handlung nicht nur aus einer Perspektive erleben und so auch bestimmte Entscheidungen noch näher erleben.
Und so werden auch sehr philosophisch anmutende Fragen aufgeworfen, welche die Existenz und unsere Menschlichkeit betreffen.
Diese Mischung aus Spannung und Tiefgang haben sich 4,5 von 5 Bücherherzen absolut und mit jeder Seite verdient.

Ich bin noch nicht sicher, ob ich den Film sehen möchte, aus Angst enttäuscht zu sein, denn er kann kaum besser sein als das Buch. Allerdings wird wohl meine Neugier siegen und vllt habe ich auch Glück, und der Film ist ähnlich großartig wie seine literarische Vorlage.

Ein herzlicher Dank an das Bloggerportal für die
Bereitstellung des Leseexemplares.


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