Dienstag, 16. Juni 2015

Joyland - Stephen King

Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet Devin Jones während
 der Semesterferien im Vergnügungspark Joyland an der Küste von North
 Carolina. Drei Dinge sind es, die ihn im Laufe des Sommers 1973 vor
 allem beschäftigen: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den
 Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem
 dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis
 sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn
 verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Vom
 unbekümmerten Schaustellerleben in Joyland fasziniert, verlängert
 Devin seinen Aufenthalt. Mit seinen neugierigen Nachforschungen tritt
 er jedoch eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich
 um Tod oder Leben geht ...
aus dem Amerikanischen übersetzt von Hannes Riffel
ISBN: 978-3-453-43795-1
Preis: € 9,99
368 Seiten
Der beste King aller Zeiten?

Für mich definitiv. Dieses Buch ist groß!

Es hat eine mysteriöse und spannende Rahmenhandlung, zu der ich nur sagen kann: so habe ich mir Stephen King immer vorgestellt.

Er verknüpft bekannte Ängste mit Elementen des Übernatürlichen auf eine Weise, die keinerlei Zweifel an deren Existenz zulässt. Dies führte dazu, dass ich das Buch innerhalb eines Tages und zwar ohne Pause (Eis essen zählt nicht :-) durchlesen musste. Wie Doctor Sleep und Revivel, baut auch Joyland auf einem sympathischen Protagonisten auf, den man allerdings im Gegensatz zu Danny und Jamie nicht mit Mitleid betrachtet, sondern einfach durch die Story begleiten will. Man hat nicht ständig den Gedanken, warum muss ihm das passieren, sondern will durch ihn die Geheimnisse von Joyland lüften.


Natürlich kommen auch sehr emotionale Szenen nicht zu kurz, und ich war wieder einmal überrascht, wie nahe mir Kings Worte gingen. Es ist beeindruckend wie diese Gefühlsebene mit der Spannung verknüpft ist.

Unterstützt wird die Handlung durch das wunderschöne Setting. Die Beschreibung North Carolinas ist in so leuchtenden Farben geschildert, dass das Fernweh mit jeder Seite wachsen lässt. Der Hintergund des Vergnügungsparks bietet außerdem Platz für Lustiges wie Skurriles.

Eine rundum gelungene Geschichte, die sowohl Spannung, Grusel als auch Gefühl in Einklag bringt. Nichts anderes als die volle Punktzahl ist dafür denkbar. 5 von 5 Bücherherzen.



Ein herzlicher Dank an das Bloggerportal für die 

Bereitstellung des Leseexemplares.


Ihr wollt Joyland kaufen? Hier geht´s zur Verlagsseite.

Kommentare:

  1. Hi;D
    Das Buch habe ich auch gelesen, aber mir hat es nicht so gut gefallen. ich mag eher den alten King! ;) Aber schöne Rezi! ;)
    Liebe Grüße
    Jessi

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  2. Hey,

    dieses Buch hat mir ebenfalls sehr gefallen, nach einer längeren Steven King-Pause. Ich habe soeben hier her gefunden und bleibe sehr gern als Leserin, denn bei dir gibt es viel interessantes zu entdecken.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns einmal auf meinem Blog träfen.

    Herzliche Gr+ße

    Nisnis

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