Sonntag, 24. Januar 2016

Ich und Earl und das Mädchen - Jesse Andrews

Was Greg mag: sich in der Schule so unauffällig zu verhalten, dass er nahezu unsichtbar wird. Gelegentlich mit seinem Freund Earl einen Film zu drehen. Seine Ruhe. Was er nicht mag: die Idee seiner Mutter, der todkranken Rachel beizustehen. Womit er nicht gerechnet hat: Rachel selbst, die keinen braucht, der sie bemitleidet, und die ihre ganz eigene Vorstellung von jenen Tagen hat, die ihre letzten sein könnten …
aus dem Amerikanischen übersetzt von Ruth Keen 
ISBN: 978-3-453-27032-9
Preis: € 8,99
304 Seiten



"Jesse Andrews braucht den Vergleich mit John Green nicht zu scheuen." wird Kirkus Reviews auf dem Klappentext zitiert. Für mich trifft dieser Vergleich allerdings nur sehr bedingt zu. Was das Grundthema und die Akteure angeht, so kann man dem sicher zustimmen. Die Stimmung und gleichfalls der Schreibstil jedoch sind durchaus individuell und haben mich in keiner Weise an Green erinnert. Jesse Andrews schreibt meiner Meinung nach wesentlich rauer und ist viel drastischer in seiner Wortwahl. 
Man sollte Ich und Earl und das Mädchen also unvoreingenommen lesen, denn es ist auf seine eigene Weise wirklich besonders und wenn man sich auf den außergewöhnlichen Schreibstil einlässt, ist es ein lesenswertes Buch. Emotional, witzig und beeindruckend.
4 von 5 Bücherherzen


Ein herzlicher Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Leseexemplares.

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