Dienstag, 15. März 2016

All die verdammt perfekten Tage - Jennifer Niven


Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…
aus dem Amerikanischen übersetzt von Alexandra Ernst 
ISBN: 978-3-8090-2657-0
Preis: € 14,99
400 Seiten
Dieses Buch ist in jedem Fall sehr berührend und emotional. Für meinen Geschmack ist es jedoch an manchen Stellen etwas zu ausschweifend. Dadurch geht meiner Meinung nach die Intensität passagenweise verloren.
Gerade weil vieles offen bleibt und der Leser im Dunkeln gelassen wird, zieht es sich in dem ein oder anderen Kapitel ein bisschen hin.
Der Schreibstil Nivens ist unbestritten toll. Sowohl die Aufteilung der Handlung auf zwei Erzählerstimmen, als auch die Charaktere selbst, haben mich voll und ganz überzeugt.
4,5 von 5 Bücherherzen

Ein herzlicher Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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