Dienstag, 28. Juni 2016

Young World: Nach dem Ende - Chris Weitz


Nachdem eine mysteriöse Krankheit alle Erwachsenen ausgelöscht hat, übernehmen Teenager das Kommando. In Manhattan organisieren sie sich in Clans. Donna und Jeff vom Washington Square Clan wagen sich auf die riskante Suche nach einem Gegenmittel. Gerade als sie zusammen mit einigen Freunden an ein Antiserum gelangen, wird die Clique getrennt. Jeff kehrt nach New York zurück, während es Donna nach England verschlägt. Dort wird sie vom britischen Geheimdienst immer wieder zu den Ereignissen kurz vor der Krise befragt. Und erst fast zu spät begreift sie: dort wo Jefferson ist, mitten in New York, liegt der Schlüssel zu einer noch viel größeren Bedrohung, als die Krankheit es jemals war.
aus dem Amerikanischen übersetzt von Katharina Orgaß und Gerald Jung
ISBN: 978-3-423-76137-6
Preis: € 18,95
320 Seiten
2. Band

Bereits das Hörbuch des ersten Bandes, Die Clans von New York, konnte mich überzeugen. Diesen zweiten Band durfte ich nun selbst lesen und ich bin absolut begeistert.

Diese Reihe hebt sich für mich sehr stark vom bisher bekannten Dystopieneinheitsmatsch ab.

Oft verlieren Charaktere ja leider an Individualität, wenn die Story aus mehr als einer Perspektive geschrieben ist und manchmal bekommt man den Eindruck, als sei so eine Apokalypse ein statisches Konstrukt, dass nur auf diese eine Weise stattfinden und erzählt werden kann.

Young World ist erfrischend anders, und außerdem wirklich überraschend und dynamisch.

Der Schreibstil Weitz' ist mit "gehaltvoll" wohl am

treffendsten beschrieben. Er beinhaltet sehr viele interessante Gedankenspiele, die eben nicht nur aus "Apokalypse, was nun?" bestehen, aber auch einen Humor, der ganz nah am Leser bzw. am Zielpublikum ist.


Young World reiht sich in die Gruppe der guten Dystopien à la Partials von Dan Wells und Die 5. Welle von Rick Yancey ein.
5 von 5 Bücherherzen


Ein herzlicher Dank an dtv - Das junge Buch für die Bereitstellung des Leseexemplares

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